Geschichte

Vorläufer des Gemeinschaftsbundes:

  • 4. 11. 1896 1. Erfurter Gemeinschaftskonferenz, Pfarrer Friedrich Boesner
  • 8.-9. 6. 1897 1. Thüringer Gemeinschafts-Konferenz in Eisenach
    Leitung: Gustav Kaiser, Eisenach + Otto Tietz, Stadtmissionar
    Redner: Theodor Haarbeck, Johanneum
  • 14. 8. 1898 Geschwisterzusammenkunft in Salzungen
    Leitung: Vikar Reichardt
    Redner: P. Spehr aus Oberroßbach + Schäfer Börner aus Herleshausen
    130 Teilnehmer und 14 Studenten, die von der Eisenacher Studentenkonferenz gekommen waren
  • 13. 8. 1899 2. Salzunger Gemeinschaftskonferenz

ab 1900 „Landeskirchliche Vereinigung für Gemeinschaftspflege und Evangelisation im Herzogtum Gotha im Sinne Wicherns“

Leitung: Pfr. Graebenteichn, Hohenkirchen

Allgemeiner Thüringer Gemeinschaftsbund

7. 9. 1905 Gründung in Eisenach als Zweigverband des „Hessen-Nassauischen Gemeinschaftsverbandes“

  • 1. Vorsitzender: Leopold Wittekindt, Pastor
  • 2. Vorsitzender: Eberhard Freih.v. Esebeck, Baron in Unterlind
  • Kassierer: Otto Weyer, Kaufmann in Eisenach
  • Schriftführer: Georg Heß, Stadtmissionar in Meiningen
  • Beisitzer: Wanda von Manskopf, Frau Geheimrat + Julius Dammann Weitere Anwesende aus Hessen-Nassau: Pfarrer Sperber + Pfarrer Sartorius

Anwesende aus Thüringen:

  • Frl. Francis Tidemann aus Meiningen
  • Karl Reum, Buchhalter aus Salzungen
  • Frl. Meinshausen aus Eisenach
  • Heinrich Helfrich aus Eisenach
  • Heinrich Boller aus Thal
  • Alexander Töpfer aus Farnroda
  • Wilhelm Holder, Domänenpächter aus Ohrdruf
  • Pfarrer Kohlschmidt aus Ichtershausen
  • Fabrikant Ernst Stötzer
  • Buchhändler Paul Ott aus Gotha

Thüringer Gemeinschaftsbund

12. November 1906 Gründung

  • 1. Vorsitzender: Ernst Modersohn, Pastor
  • 2. Vorsitzender: Eberhard Freiherr von Esebeck
  • Kassierer: Eberhard Freiherr von Esebeck
  • Schriftführer: Robert Wiechert, Evangelist
  • Beisitzer: Pfarrer Richard Horst (am 3.10.1907 durch Ernst Stötzer abgelöst)
  • Wilhelm Holder
  • ausgeschieden: Otto Weyern, Kaufmann
  • Georg Heß, Stadtmissionar
  • Leopold Wittekindt, Pfarrer

Evangelischer Verein Salzungen

Der Antrag des Thüringer Gemeinschaftsbundes, ins Vereinsregister eingetragen zu werden, wurde wiederholt abgelehnt. Darum beschloss er, seine Häuser dem am 9. Juli 1910 gegründeten, ursprünglich für die Ortsgemeinschaft gedachten „Evangelischen Verein Salzungen“ zu übertragen. (Das erste Haus des Bundes wurde am 10. Juli 1910 in Salzungen eingeweiht.)

Der Thüringer Gemeinschaftsbund musste auch seine rechtliche Vertretung nach außen vom „Evangelischer Verein Salzungen“ wahrnehmen lassen. Der Sitz dieses Vereins wurde 1922 von Salzungen nach Blankenburg verlegt. Aus jeder Gemeinschaft, die ein Haus besaß, wurde der Hausverwalter Mitglied des „Evangelischen Vereins Blankenburg“.

Am 4. Mai 1940 wurde der „Evangelische Verein innerhalb der Landeskirche e.V. Bad Blankenburg“ in „Thüringer Gemeinschaftsbund e.V. in Bad Blankenburg/Thüringer Wald“ umbenannt und die Häuser auf diesen Verein eingetragen.

Weitere Entwicklung nach 1950

1953 Verlegung des Vereinssitzes nach Schmalkalden

1976 Löschung im Vereinsregister und Anerkennung als „rechtsfähige Vereinigung“

1990 Erneute Eintragung im wieder angelegten Vereinsregister

1991 Die Landeskirchliche Gemeinschaft Werratal/Hessen schließt sich wieder dem Thüringer Gemeinschaftsbund an.

21. 6. 1991: Gnadauer Pädagogischer Arbeitskreis Thüringen in Gotha konstituiert.

Seit Juli 1992 gehört Bad Kösen zum Arbeitsfeld Naumburg.

1993 Die Landeskirchliche Gemeinschaft Erfurt-Taschengasse (vorher Gemeinschaftsverband Sachsen-Anhalt) schließt sich dem Thüringer Gemeinschaftsbund an.

Seit dem 1. Oktober 2000 gehört die Landeskirchliche Gemeinschaft Greußen zum Thüringer Gemeinschaftsbund. Sie gehörte vorher zum Gemeinschaftsverband Sachsen-Anhalt.

Dokumente der Geschichte des Thüringer EC Verbandes:

Geschichte der ArbeitszweigeGeschichte-der-Arbeitszweig

 

 

 

GründungsberichtGruendungsbericht1

 

 

 

Aus der Geschichte des Thüringer EC-VerbandesAus-der-Geschichte-des-Thue